Wir stehen für Ihre Reiseanfragen online, telefonisch und per E-mail wieder zur Verfügung!

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

  

Wir sind von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr wieder telefonisch unter 01-59970 erreichbar. Online können Sie 24 Stunden also rund um die Uhr auf www.allesreise.at buchen und per E-mail unter office@allesreise.at werden Ihre Reiseanfragen während der Öffnungezeiten bearbeitet.

 

Gerne stehen wir nach Terminvereinbarung auch persönlich für ihre Reiseberatung zur Verfügung. Robert C. Chlebec, Julia Orthofer und Kerstin Linhart. Auch unseren Ägypten Spezialisten Mohamed Khafagi erreichen Sie unter m.khafagi@allesreise.at

 

Unser Geschäftslokal in der Mariahilfer Straße 125, 1060 Wien, bleibt während der Corona Pandemie weiterhin nur für Corona Tests geöffnet.

Für Ihre nächste Urlaubsreise bieten wir Ihnen kostengünstige PCR-Tests um nur 75,- Euro!


In welchen Ländern Urlaub wieder möglich ist!

Erfahren Sie hier den Stand der Situation in den einzelnen Ländern sowie die genauen Ein- und Ausreisebestimmungen.

Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit oder Aktualität dieser Reiseinformation übernehmen können. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden. Da sich die Informationen laufend ändern, bitte informieren Sie sich immer zusätzlich auf den Webseiten der zuständigen Ministerien über die gültigen Reisebestimmungen.

 

Quellen: Passolution und bmeia.gv.at | Stand: 22.06.2021


 

 

 

Einreiseverordnung, gültig ab 19.5.2021

 
 

 

 

 

 
 

die lang erwartete Einreiseverordnung wurde nun veröffentlicht. Leider stellt sie die Reisefreiheit nur zum Teil wieder her. Besonders für Einreisen aus den meisten Drittstaaten gibt es weiterhin Quarantänebestimmungen. Diese Verordnung gilt vorerst bis 30.6.2021.

Grundsätzlich gilt für die Einreise nach Österreich die „3-G Regel“: getestet, genesen oder geimpft.

Getestet
Vorgelegt werden muss ein ärztliches Zeugnis (Anlage C oder Anlage D) oder ein schriftliches Testergebnis (beinhaltet Name, Geburtsdatum, Testergebnis, Unterschrift, Stempel oder QR Code) über

  • einen molekularbiologischer Test (PCR Test) nicht älter als 72 Stunden ab Probeentnahme
  • Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden ab Probeentnahme

Genesen
Ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in Deutsch oder Englisch (Anlage C oder Anlage D) über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid) oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (nicht älter als drei Monate).

Geimpft
Ein ärztliches Zeugnis über den Impfstatus oder ein Impfzertifikat in Deutsch oder Englisch (Anlage C oder Anlage D):

  • ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
  • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
  • ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf.

 

Gültige Impfstoffe sind

  • Comirnaty/BNT162b2/Tozinameran (INN) von BioNtech/Pfizer: 2 Dosen
  • ChAdOx1_nCoV-19/ChAdOx1-S/AZD1222/Vaxzevria/ COVID-19 Vaccine AstraZeneca von AstraZeneca, und Covishield von Serum Institute of India: 2 Dosen
  • COVID-19 Vaccine Janssen von Johnson & Johnson/Janssen Pharmaceuticals/Ad26.COV2.S Janssen (US + NL-Sites): 1 Dosis
  • Covid-19 Vaccine Moderna/mRNA-1273 von Moderna: 2 Dosen
  • Sinopharm / BIBP (Beijing Bio-Institute of Biological Products Co-Ltd.) SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell), Inactivated (InCoV): 2 Dosen”


Zu den Einreisebestimmungen

  • Einreisen aus Staaten und Gebieten der Anlage A

Personen, die aus einem in der Anlage A genannten Staat oder Gebiet einreisen und bei der Einreise glaubhaft machen, dass sie sich innerhalb der letzten zehn Tage ausschließlich in Österreich oder in einem in der Anlage A genannten Staat oder Gebiet aufgehalten haben, müssen den Nachweis eines negativen Tests (PCR oder Antigen), einer Impfung oder einer Genesung mitführen und bei einer Kontrolle vorlegen. Kann keines der „3 G“ vorgewiesen werden, ist unverzüglich, jedenfalls binnen 24 Stunden nach der Einreise, ein Test (PCR oder Antingen) durchführen zu lassen. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen. Das negative Testergebnis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen. Es muss keine Quarantäne angetreten werden.

Folgende Länder stehen derzeit in Anlage A:
Andorra, Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Fürstentum Liechtenstein, Griechenland, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Luxemburg, Malta, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Südkorea, Tschechische Republik, Ungarn, Vatikan

Die Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) wird für diese Staaten ebenfalls aufgehoben und auf Stufe 4 (Hohes Sicherheitsrisiko) geändert!

  • Einreise aus Staaten und Gebieten der Anlage B1

Bei der Einreise aus oder Aufenthalt in den letzten zehn Tagen in Staaten oder Gebieten der Anlage B1 gilt:

Personen, die geimpft oder genesen sind, haben einen entsprechenden Nachweis mitzuführen und bei einer Kontrolle vorzuweisen. Eine Quarantäne ist nicht anzutreten.

Personen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen den Nachweis eines Testes (PCR oder Antigen) mitführen und bei einer Kontrolle vorlegen. Kann kein Nachweis erbracht werden, ist unverzüglich, jedenfalls binnen 24 Stunden nach der Einreise, ein Test (PCR oder Antigen) durchführen zu lassen. Zusätzlich ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn ein Test (PCR oder Antigen) frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt wird und das Testergebnis negativ ist. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen. Das negative Testergebnis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen.

Auf der Liste B1 befinden sich derzeit folgende Länder:
Kroatien, Litauen, Niederlande, Schweden, Zypern

 

  • Einreise aus Staaten und Gebieten der Anlage B2 oder sonstigen Staaten, die nicht in Anlage A, B1 oder B2 genannt sind.

Ausnahmen gibt es für:

  • österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
  • Schweizer Bürger sowie Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in EU-/EWR-Staaten oder Andorra, Monaco, San Marino, dem Vatikan oder der Schweiz und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Fremde, wenn diese über ein von Österreich ausgestelltes Visum D oder einen Lichtbildausweis gemäß § 5 des Amtssitzgesetzes verfügen,
  • Personen, die auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung, eines Aufenthaltstitels oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz 2005 zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind.
  • Personen, die über eine Bestätigung über die Antragstellung gemäß Art. 18 Abs. 1 des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft, ABl. L Nr. 29 vom 31.01.2020 S 7 (Austrittsabkommen), verfügen,
  • Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen oder konsularischer Vertretungen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
  • Angestellte internationaler Organisationen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
  • humanitäre Einsatzkräfte,
  • Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft oder einer inländischen Körperschaft öffentlichen Rechts stehen und deren Dienstort im Ausland liegt oder deren Dienstverrichtung im Ausland erfolgt, soweit die Tätigkeit dieser Körperschaft im Ausland im Interesse der Republik Österreich liegt,
  • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
  • eine Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen
  • Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums oder zur Forschung einreisen,
  • Personen, die zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen,
  • Personen, die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht, wie der Wahrnehmung von Ladungen zu Gerichtsverhandlungen, einreisen.


In diesen Ausnahmefällen gelten folgende Regelungen

  • Virusvariantenstaaten 
    Für Personen, die aus Staaten oder Gebieten der Anlage B2 einreisen oder sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem dieser Staaten oder Gebiete aufgehalten haben:

Sofern die Einreise zulässig ist, ist ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Test (PCR Test) mitzuführen und ggf. vorzulegen.

Achtung, ein Antigen Test reicht in diesen Fällen nicht aus. 

Zusätzlich ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn ein molekularbiologischer Test (PCR Test) frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt wird und das Testergebnis negativ ist. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen.

Österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger, Schweizer Bürger oder Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich können den PCR-Test auch erst in Österreich nachholen.

Für bestimmte Personengruppen gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht, jedoch nicht für berufliche Zwecke (ausgenommen berufliche Besuche internationaler Einrichtungen gemäß Amtssitzgesetz). Das bedeutet, auch bei Dienstreisen muss die Quarantäne mit Freitestmöglichkeit am 5. Tag angetreten werden.

Länder der Anlage B2 sind derzeit: Brasilien, Indien, Südafrika

  • Sonstige Staaten
    Für Personen, die zulässigerweise aus sonstigen Staaten - also nicht aus Staaten der Anlagen A, B1 oder B2 - einreisen:

    In diesen Fällen gelten dieselben Regelungen wie für die Einreise aus Staaten der Anlage B1 (Impfung oder Genesung oder Test mit Quarantäne).

    In einigen dieser Fälle gibt es aber Ausnahmen von der Quarantänepflicht (z.B. Einreise aus beruflichen Zwecken, Begleitperson für Einreise aus medizinischen Gründen,…). In diesen Fällen muss lediglich eines der „3 G“ vorgelegt werden. Kann kein Test vorgelegt werden, ist eine 10-tätige Quarantäne anzutreten. Ist ein währenddessen durchgeführter Test (PCR oder Antigen) negativ, kann die Quarantäne auch schon vor den 5 Tagen beendet werden.
  • Kinder

Für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr gelten bei Einreise mit Ausnahme der Verpflichtung zur Testung die gleichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen wie für den Erwachsenen, unter dessen Aufsicht die Kinder reisen. Gilt die Quarantäne des Erwachsenen, unter dessen Aufsicht die Kinder reisen, als beendet, gilt auch die Quarantäne der Kinder als beendet.

Reisen minderjährige Personen im Alter zwischen dem vollendeten zehnten und dem vollendeten 18. Lebensjahr ohne Impfzertifikat oder Genesungszertifikat in Begleitung von Erwachsenen, die mit einem Impfzertifikat oder Genesungszertifikat einreisen, ein, haben diese bei Einreisen aus Staaten und Gebieten, die nicht in Anlage B2 genannt sind, bei der Einreise einen Nachweis eines negativen Tests mitzuführen und bei einer Kontrolle vorzulegen. Kann der Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist unverzüglich, jedenfalls binnen 24 Stunden nach der Einreise, ein Test (PCR oder Antingen) durchführen zu lassen.

Bei Einreisen aus Staaten und Gebieten der Anlage B2 gelten die Regelungen sinngemäß. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen. Das negative Testergebnis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen.



Die Verordnung gilt vorerst bis 30.6.2021.
Es ist davon auszugehen, dass die in den Anlagen aufgezählten Staaten und Gebiete sich ändern können, sofern die epidemiologische Lage sich ändert.

Achtung: Für Personen, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahme eines Staates oder Gebietes in die Anlage B1 bereits in diesem Staat oder Gebiet aufgehalten haben, gilt für einen Zeitraum von fünf Tagen nach der Aufnahme des Staates oder Gebietes in Anlage B1, dass ein Test (PCR oder Antigen) jederzeit nach der Einreise durchgeführt werden kann. Die Quarantäne kann bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses sofort beendet werden.


Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden!


Freundliche Grüße

Gregor Kadanka
Obmann
Fachgruppe Wien der Reisebüros
Wirtschaftskammer Wien

 

 

 


Es gibt Grund zur Freude: Urlaub in Europa ist wieder möglich!

 

Sie haben Sehnsucht nach Mee(h)r, sind sich aber unsicher, in welche Länder man bereits einreisen darf? Bereits ab 19. Mai 2021 soll das Reisen innerhalb von Europa wieder möglich sein.

 

Das bedeutet: Für die meisten EU Staaten gibt es ab dem 19. Mai 2021 keine Reisewarnung mehr. Wir haben für Sie eine Übersicht zusammengestellt, wann die jeweiligen Länder ihre Grenzen für Touristen wieder öffnen bzw. wann der Flugverkehr wieder aufgenommen wird.

 

Zu diesem freudigen Anlass präsentieren wir Ihnen zudem bei die besten Angebote für Ihren nächsten Urlaub! Denn wie heißt es so schön: Die Welt ist zu schön, um Zuhause zu bleiben!

 

Übersicht beliebter Urlaubsländer in Europa und Einreisebestimmungen

anbei die APA Meldung zur neuen Einreiseverordnung sowie der link zum Bundesgesetzblatt betreffend der Änderung der COVID-19-Einreiseverordnung:

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2021_II_222/BGBLA_2021_II_222.html

APA0459 5 AI 0554 CI/II/WI Mo, 17.Mai 2021
Epidemie/Viruserkrankung/Reisen/Wien
Neue Einreiseverordnung: Quarantäne fällt für zahlreiche Länder

Utl.: Ausnahme Risikostaaten - Einreise aus Virusvariantenstaaten Brasilien, Indien und Südafrika bleibt nur sehr eingeschränkt möglich
Wien (APA) -
Ab Mittwoch 19.5.2021 entfällt bei der Einreise nach Österreich die Corona-Quarantänepflicht.

Sie wird durch einen verpflichtenden Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung (3-G-Regel) ersetzt.

Für Virusvarianten gebe es weiter strenge Regeln in der novellierten Einreiseverordnung die um Mitternacht in Kraft tritt, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit.

"In vielen Staaten gehen die Infektionszahlen zurück, daher können wir parallel zu den Öffnungsschritten im Land auch Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich umsetzen", erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein in einer Aussendung.

Als Impfnachweis würden all jene Impfungen anerkannt, die von der EU-Arzneimittelbehörde EMA zugelassen wurden oder den entsprechenden Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen haben. Der russische Impfstoff Sputnik V gilt somit nicht, wohl aber die chinesische Vakzine Sinopharm, die von der WHO eine Notzulassung bekam. "Bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten ist zudem eine Quarantäne anzutreten, für Virusvariantenstaaten gelten nochmals strengere Regeln", so Mückstein.

Keine Quarantäne ist für Staaten mit geringem Infektionsgeschehen vorgesehen, darunter Deutschland, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Liechtenstein, Griechenland, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Luxemburg, Malta, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Südkorea, Tschechien, Ungarn, Vatikan, Andorra und Australien. Aus diesen Ländern ist jede Art der Einreise - auch zu touristischen Zwecken - möglich. Ein aktueller 3-G-Nachweis ist erforderlich. Kann dieser nicht vorgelegt werden, muss innerhalb von 24 Stunden ein Test nachgemacht werden.

Als Impf-Nachweis zählt ein in deutscher oder englischer Sprache ausgestelltes Impf-Dokument, zum Beispiel der gelbe Impfpass. Als Genesungszertifikat gilt eine ärztliche oder behördliche Bestätigung in deutscher oder englischer Sprache über eine in den vergangenen sechs Monaten überstandene Infektion.

Bei Einreise aus Risiko- oder Hochinzidenzstaaten ist ebenfalls ein 3-G-Nachweis vorzulegen. Geimpfte oder genesene Personen aus diesen Risikostaaten müssen keine Quarantäne antreten, Getestete aber sehr wohl. Die Quarantäne kann ab dem fünften Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen Testergebnis beendet werden. In diese Kategorie fallen aktuell Reisende aus Kroatien, Litauen, Niederlande, Schweden, Zypern.

Die Einreise aus Virusvariantenstaaten - derzeit Brasilien, Indien und Südafrika - bleibt nur sehr eingeschränkt möglich. Im Wesentlichen dürfen nur österreichische Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen. Auch die Einreise aus humanitären Gründen oder im zwingenden Interesse der Republik sei möglich, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Einreise ist nur mit einem negativen molekularbiologischen Testergebnis - etwa einem PCR-Test - möglich. Die Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Österreicher und Personen mit Wohnsitz in Österreich, die in den vergangenen zehn Tagen in einem Virusvariantenstaat waren, müssen innerhalb von 24 Stunden einen PCR-Test nachmachen. Dies werde von den Gesundheitsbehörden kontrolliert, hieß es.

Die bestehenden Landeverbote für Flugzeuge aus Südafrika, Brasilien und Indien wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis einschließlich 6. Juni verlängert. Die Einreise aus sonstigen Staaten sei grundsätzlich untersagt und wie bisher nur in Ausnahmefällen möglich - etwa zu Arbeits- oder Studienzwecken. Ausnahmen für Pendler würden unverändert bleiben und weiterhin nicht bei Einreise aus Virusvariantengebieten gelten. Kinder ab zehn Jahren müssen getestet werden, die Quarantäneverpflichtung gilt grundsätzlich auch für sie, entfällt aber, wenn die Eltern bzw. Aufsichtsberechtigten von der Quarantäne befreit sind. Vor jeder Einreise ist weiter eine elektronische Registrierung unter https://entry.ptc.gv.at/ notwendig. Pendler müssen sie alle 28 Tage erneuern.

(Schluss) ths/chg
APA0459 2021-05-17/18:30
171830 Mai 21
Kategorien:
Gesundheit/Krankheiten/Infektionen/Epidemie
Gesundheit/Krankheiten/Infektionen/Viruserkrankung
Lebensart/Freizeit/Tourismus/Reisen

 

Wir freuen uns auf Ihre Buchung!

 

Ihr AllesReise.at Team und Robert C. Chlebec


ÖFFENTLICHE STELLEN

 

AUSSENMINISTERIUM

Reisewarnungen

 

EUROPÄISCHE REISEVERSICHERUNG

Informationen für unsere Kunden und Partner zu COVID-19 und Versicherungsdeckung
Stand: 28.5.2020
Die aktuelle Einschätzung und unsere Empfehlung
Obwohl derzeit weltweit noch umfassende Reisebeschränkungen bestehen, werden besonders innerhalb der Europäischen Union nach und nach Reisebeschränkungen aufgehoben. Hotels und Reisebüros sind wieder geöffnet und in mehr und mehr Destinationen sind Flugreisen wieder möglich. Die Sicherheitslage in vielen Urlaubsländern verbessert sich und das Außenministerium stuft die Länder schrittweise zurück.
Wenn Sie eine Urlaubsreise in ein Land buchen wollen, empfehlen wir Ihnen, dafür den Service eines Reisebüros oder Reiseveranstalters in Anspruch zu nehmen und auf die Buchung einer Pauschalreise zu achten. Damit sind Sie reiserechtlich bestmöglich geschützt, gut zu allen Eventualitäten beraten und Sie verfügen über einen persönlichen Ansprechpartner. Zudem sind Pauschalreisen gegen die Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert.
Stornodeckung auch bei COVID-19-Erkrankung trotz Pandemiestatus
Aufgrund der verbesserten Situation werden wir COVID-19 ab sofort so lange nicht als Pandemie und damit in der Storno- und Reiseabbruchversicherung als Ausschlussgrund einstufen, wie die Situation stabil bleibt und es nicht wieder zu einem verstärkten Auftreten (zweite Infektionswelle) und damit zu Verschärfungen der Maßnahmen insbesondere auch der Reisebeschränkungen kommt. So lange die Situation also stabil bleibt, gilt wieder vollumfänglicher Stornoversicherungs- und Reiseabbruchsschutz. Auch Stornofälle im Zusammenhang mit COVID-19 sind gedeckt, obwohl COVID-19 noch als Epidemie oder Pandemie eingestuft wird (WHO, Österreichische Gesundheitsbehörden, der Pandemie-Ausschluss lt. der ERV-RVB wird so lange also nicht eingewendet). Dies gilt ebenso für allfällige Reiseabbruchskosten.
Hier einige konkrete Beispiele zur Erläuterung der Stornodeckung.
Es besteht Deckung für den Fall, dass Sie als (storno)versicherter Kunde die Reise nicht antreten können,
 weil bei Ihnen erhöhte Temperatur gemessen wird, auch wenn ein späteres Testergebnis negativ ist, oder Sie auf COVID-19 positiv getestet wurden, ohne Symptome zu zeigen.
 weil Sie an COVID-19 Symptomen erkranken.
 weil ein naher Angehöriger oder eine im gemeinsamen Haushalt lebende Person an COVID-19 erkrankt und Ihre dringende Anwesenheit erforderlich ist.
 weil ein naher Angehöriger im gemeinsamen Haushalt an COVID-19 erkrankt und Sie sich deshalb in Quarantäne begeben müssen.
Kein Stornoschutz besteht aber, wenn Sie die Reise nicht antreten können oder wollen, weil Sie ein Risikopatient sind bzw. Sie sich - auch als Risikopatient - aufgrund steigender Fallzahlen am Urlaubsort Sorgen um eine Ansteckung machen.
Weiterhin unterscheiden wir bei den Prämien nicht zwischen Risikopatienten und Nicht-Risikopatienten und weiterhin gibt es bei uns keine Altersgrenzen.
Stornogründe, die ursächlich mit der Pandemie im Zusammenhang stehen, wie z.B. u.a. Arbeitsplatzverlust oder Kurzarbeit, sind nicht gedeckt.
Für den Fall, dass es wieder zu einem verstärkten Auftreten kommt (zweite Welle), würden die endlich wieder gewonnen Reisefreiheiten zurückgenommen und neuerliche Reisebeschränkungen verhängt werden müssen. Für diesen Fall würde dann auch entsprechend der Pandemieausschluss lt. ERV-RVB wieder einzuwenden sein. Für vom Leistungsträger oder Reiseveranstalter nicht erbringbare Leistungen besteht dann grundsätzlich kein Stornoschutz, auch weil diese Reisen dann aufgrund der Reisebeschränkungen ohnehin nicht durchgeführt werden können und von Hoteliers, Fluglinien und Reiseveranstaltern auch keine Stornogebühren verlangt werden dürfen.
Ausdrücklich gilt, dass sich die Frage der Versicherungsdeckung immer nur nach dem konkreten Zeitpunkt beurteilen lässt, zu dem der Schadenfall eingetreten ist. Es ist also entscheidend, wie etwa die Umstände der „Reisefreiheit“ und etwaiger neuer Erkrankungswellen zum Zeitpunkt des Schadeneintritts effektiv aussehen und welche behördlichen Regelungen gelten.
Versicherungsschutz im Zusammenhang mit COVID-19 während der Reise
Grundsätzlich gilt vollumfänglicher Krankenversicherungsschutz während der Reise.
Hier einige konkrete Beispiele zur Erläuterung zum Versicherungsschutz.
Es besteht Deckung für den Fall, dass Sie als reiseversicherter Kunde während der Reise
 an COVID-19 erkranken für alle medizinischen Behandlungskosten, auch für einen allfälligen COVID-19-Test bei einschlägigen Symptomen.
 an COVID-19 erkranken (es treten Symptome auf) und die Reise abbrechen müssen, auch für nicht genutzte Reiseleistungen und eventuelle zusätzliche Rückreisekosten.
 bei Ankunft (am Flughafen der Destination oder an der Grenze bei Autoreisen) an COVID-19 positiv getestet werden und anstatt ins gebuchte Hotel in eine Quarantäneunterkunft verfügt werden, für nicht genutzte Reiseleistungen und eventuelle zusätzliche Rückreisekosten.
 bei Ankunft (am Flughafen der Destination oder an der Grenze) erhöhte Temperatur gemessen wird (auch bei einem COVID-19-negativen Testergebnis), für Reiseabbruchskosten und nicht genutzte Reiseleistungen und ggfls. verlängerte Aufenthaltskosten im gebuchten Hotel.
Vor jeder Anreise in den Urlaub achten Sie bitte besonders auf Ihren Gesundheitszustand, nehmen Sie ggfls. – insbesondere als Risikopatient – Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.
Nicht gedeckt sind Kosten für einen 'verordneten´ PCR-Test (Vorsorgeuntersuchungen und Prophylaxen sind nicht gedeckt, generell nur die Untersuchung bzw. Behandlung eines bereits erkrankten Patienten).
Es könnte passieren, dass die Destination während der Reise auf (partielle) Reisewarnung (Stufe 5 oder 6) hochgestuft wird, und Sie dann so rasch wie möglich die Heimreise antreten müssen. In diesem Fall gilt der Versicherungsschutz längstens für die Dauer von weiteren 14 Tagen. In solchen Fällen könnten unter Umständen Notfall-Leistungen nur eingeschränkt erbracht werden. Auch weisen wir darauf hin, dass allfällige Mehrkosten, die aufgrund von örtlichen Quarantänebestimmungen entstehen, nicht gedeckt sind.
Nicht gedeckt sind Kosten, die dem rechtlichen Grunde nach vom Leistungsträger oder Reiseveranstalter zu tragen sind und auch bei Nichtversicherung nicht an den Reisenden weiterverrechnet werden können, etwa im Falle des Wegfalls der Geschäftsgrundlage.
Grundsätzlich muss die Sicherheitssituation des Reiselandes bei Antritt der Reise beachtet werden. Für Auslandsreisen in Länder mit zum Zeitpunkt der Abreise (partieller) Reisewarnung (Stufe 5 oder 6) des Außenministeriums besteht kein Versicherungsschutz. Siehe tagesaktuelle Informationen auf der Website des Außenministeriums https://www.bmeia.gv.at.
Rückfragen und Erreichbarkeit
Wir ersuchen Sie, alle Anfragen, insbesondere auch zum Thema Coronavirus und Versicherungsschutz, direkt an Ihren Gebietsleiter bzw. an corona@europaeische.at zu mailen. Emails werden vom Vertriebsteam der Europäischen in der Regel tagesaktuell bearbeitet.
www.europaeische.at


Factsheet kostenloses Rücktrittsrecht
Pauschalreisende
§ 10 Abs 2 sieht ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen.


Notwendig für ein kostenloses Rücktrittsrecht sind also:
1. Vorliegen einer Pauschalreise (z.B. Hotel+Flug)
2. Unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände
3. Vorliegen dieser Umstände am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe
4. Erhebliche Beeinträchtigung der Pauschalreise oder Beförderung zum Bestimmungsort
5. Zeitliches Element: unmittelbar bevorstehende Reise
6. Buchung vor Bekanntwerden der Epidemie


Ein guter Anhaltspunkt für unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände ist das Bestehen einer Reisewarnung (Stufe 5 und 6 der Sicherheitsstufen.). Bei einer Pauschalreise, für deren Reiseziel eine Reisewarnung besteht, kann man kostenfrei stornieren. Ein kostenloser Rücktritt wird auch möglich sein, wenn man in das Land aufgrund eines Einreisestopps nicht einreisen darf, der Flughafen geschlossen ist bzw. nicht angeflogen wird, oder man sich nach Ankunft in Quarantäne begeben muss (=erhebliche Beeinträchtigung der Pauschalreise).


Wichtig ist, dass die Reise unmittelbar bevorsteht und nicht erst in einigen Wochen stattfindet, da ansonsten dem Kunden ein Abwarten der weiteren Entwicklung zumutbar ist. Bei der Frage der Zumutbarkeit der Reise, können auch seriöse Medienberichte herangezogen werden, weshalb eine Reisewarnung nicht in jedem Fall zwingend erforderlich ist.


Tritt der Kunde vor Bestehen einer Reisewarnung unter Entrichtung einer Stornogebühr zurück, kann er diese nur zurückverlangen, wenn bereits zum Zeitpunkt der Stornierung ein kostenloses Rücktrittsrecht (z.B. aufgrund seriöser Medienberichte) bestand. In der Regel wird dies von einem Gericht zu klären sein.


Individualreisende
Bei von einem Reisebüro vermittelten Einzelreiseleistungen kommt der Vertrag zwischen Leistungsträger und Kunde zustande (z.B. Hotel-only, Flug-only). Hier sind der Vertrag bzw. die vereinbarten AGBs zu prüfen. Keine Stornogebühren sind hier in der Regel nur zu entrichten, wenn der Leistungsträger seine Leistungen nicht erbringen kann (z.B. behördliche Schließung eines Hotels, Einstellung von Flügen).


Impressum
Fachverband der Reisebüros
Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
reisebueros@wko.at
Stand: 17.3.2020


Interview von Robert C. Chlebec in der Heute Zeitung vom 10. April 2020 zur Lage der Reisebüros, Reiseveranstalter, Fluglinien, Hotels und Reedereien zur Zeit der Corona Krise.


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Stand: 19. Mai 2021